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Nur verpasster Schulstoff oder eine ernst zu nehmende Lernstörung?
In Gesprächen mit Rat suchenden Eltern und Lehrern müssen wir immer wieder feststellen, dass trotz ihres gestiegenen Bekanntheitsgrades die Lernstörung Legasthenie (Lese-Rechtschreibschwäche) in vielen Fällen nicht rechtzeitig erkannt und dadurch gar nicht oder unangemessen behandelt wird. Das kann ein folgenschwerer Fehler für die weitere Entwicklung ihres Kindes sein: Schon in den ersten Klassen der Grundschule können Lernschwierigkeiten, die auf das Lesen und/oder Schreiben beschränkt sind, auftreten. Dabei sind die meisten dieser Kinder weder dumm noch faul, sondern leiden an einer Legasthenie. Das Unterscheiden von Buchstaben und Lauten fällt legasthenen Kindern/Jugendlichen ebenso schwer wie das Gliedern von Silben oder das Anwenden von Regeln. Meist erfolgt die Erkenntnis viel zu spät (3. - 6. Klasse), dass es sich bei diesen hartnäckigen Lese-Rechtschreibproblemen nicht um bloße Anfangsschwierigkeiten eines Kindes handelt, die sich mit der Zeit auswachsen, sondern um eine ernst zu nehmende Entwicklungs- und Lernstörung beim Erwerb der Schriftsprache. Je früher eine gezielte Diagnostik und therapeutische Behandlung einsetzt, desto günstiger ist die Prognose für die persönliche Entwicklung des Kindes, seine kognitive Reifung, sein psychisches Wohlbefinden sowie seine weitere Schullaufbahn.
Also - verschaffen Sie sich Sicherheit:
- Sie möchten wissen, warum ihr Kind geübte Wörter immer wieder verkehrt schreibt oder falsch liest?
Sie möchten wissen, ob bei Ihrem Kind eine Teilleistungsschwäche im Sinne einer Legasthenie (Lese-Rechtschreibschwäche) vorliegt? Sie möchten wissen, welche Förderung für ihr Kind effizient ist? Sie machen sich Sorgen über die Schulkarriere und befürchten eine seelische Beeinträchtigung Ihres Kindes?
Unser Therapeutenteam steht Ihnen zur Seite! Durch wissenschaftlich fundierte - ausführliche Beratung für Eltern und Lehrer
- Einzel- oder Zweiertherapie
Warum ist Lesen und Schreiben so wichtig?
Für 90 Prozent aller Arbeitsplätze ist heutzutage eine ausreichende Lese- und Schreibkompetenz unverzichtbar, schließlich handelt es sich beim Lesen und Schreiben um die elementaren Kulturtechniken dieser Gesellschaft, die Grundlagen für das spätere Erwerbsleben und die Teilhabe an der Gesellschaft sind. Eine Leseschwäche belastet zusätzlich den gesamten Lernprozess und den Alltag der Betroffenen. Unabhängig von der Intelligenz und Schulform treten solche Lernschwächen auf, führen zu schulischem Misserfolg und verursachen unbehandelt in 40 Prozent der Fälle psychische Störungen – von Aufmerksamkeitsdefiziten über das sogenannte Zappelphilipp-Syndrom bis hin zu manifesten Ängsten und Depressionen.
Welche Hilfe ist die richtige?
Wer das verhindern will, benötigt keine klassische Nachhilfe, sondern eine gezielte Lerntherapie. Die Behandlung sollte ganz individuell auf Ihr Kind und seine Probleme abgestimmt sein: in Einzel- oder Zweiertherapie, geplant und durchgeführt von erfahrenen qualifizierten Lerntherapeuten sowie Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten mit entsprechender universitärer Bildung.
 Unser Team: Seit 1982 behandeln wir in Wuppertal die Teilleistungsstörung Legasthenie – bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Mit dem Förderprogramm LARS® (LautAnalytisches RechtschreibSystem), das Therapeuten in bundesweit 20 Instituten einsetzen, arbeiten wir die Entwicklungsstörung auf. Spiel-, gesprächs- und verhaltenstherapeutische Elemente werden in die Therapie integriert, um die meist vorhandene psychoreaktive Folgeproblematik aufzufangen. Dabei pflegen wir engen Kontakt zu den Eltern, Lehrern und anderen wichtigen Bezugspersonen, da der Einbezug des sozialen Umfelds für das seelische Wohlbefinden des Kindes unverzichtbar ist.
Das ILT Wuppertal wurde 1982 gegründet, seit 1997 bestehen Zweigstellen in Solingen, Remscheid und Hückeswagen. Seit 1995 stehen wir in Kooperation mit zahlreichen kommunalen und Gesundheits-Einrichtungen (z.B. Gesundheitsämtern, schulpsychologischen Diensten, psychologischen Beratungsstellen), Ärzten, sozialpädagogischen Einrichtungen, Schulen und Selbsthilfe-Organisationen. Wir arbeiten in einer Praxengemeinschaft mit dem Lerntherapeutischen Institut für Rechenschwäche (LIR), dem Institut Fremdsprachenlegasthenie (Englisch) und einer Kinderpsychologischen Praxis. Sie möchten mehr über unser Angebot erfahren? Bitte vereinbaren Sie ein Beratungsgespräch, kostenlos und unverbindlich. 
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